Eine Frage der Geschwindigkeit

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The Dandelion-Piper
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Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von The Dandelion-Piper » 8. Juli 2019 09:24

Hallo ihr Lieben!

Mein Name ist Maja, "the Dandelion-Piper" und ich hätte da mal eine Frage.
Ok, die kliegt vielleicht etwas blöd, aber ich bin noch Anfängerin und, naja... Ich weis halt auch nich alles. ;)

Zur Frage:
Ich habe für einen Freund ein Tune geschrieben, aber ich weis nicht so recht was die passende Geschwindigkeit dafür wäre...
Das Tune sollte "Bandkompatibel" sein, daher hatte ich an einen Marsch gedacht.
Aaaaaaber… Was ist so der klassische Takt für einen Marsch (Ich hatte 3/4 im Kopf, aber geht das überhaupt???)
und vorallem: was ist so eine "Typische" Geschwindigkeit dafür?
(In BMP, damit ich das mit meinem Metronom üben kann...)
Ich wäre euch echt meeeeeega Dankbar wenn ihr mir da weiterhelfen könntet, weil dieser Tune mir echt viel bedeutet und ich
das ganze Richtig machen möchte. (Und die Tatsache das mein Freund ein Pipemajor ist macht die Sache für mich nicht einfacher... :P ;) )

Pipergrüße!
Dandelion
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Maxiquester
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von Maxiquester » 8. Juli 2019 13:47

Hi Dandelion,

ne typische Geschwindigkeit für einen 3/4 Marsch ist ca 80 bpm auf die 1/4.

Viele Grüße,
Maxi

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Jan B.
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von Jan B. » 8. Juli 2019 21:32

Du meinst, dass Du den Tune bereits geschrieben hast... oder hab ich was falsch verstanden?
Denn dann hast Du ja eine Melodie im Kopf und so wie Du die Melodie im Kopf hast, ist auch die Geschwindigkeit.
Und dann müsste doch auch schon der Rhythmus (3/4, 6/8 oder was auch immer) feststehen... Du hast es ja doch irgendwie notiert, oder?
Also ich verstehe noch nicht so ganz das Problem.

Über die Gattung (March oder Tanz oder was auch immer) würde ich mir keine Gedanken machen. Das sind nur Schubladen, aber ein Lied ist ein Lied ist ein Lied...

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The Dandelion-Piper
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von The Dandelion-Piper » 9. Juli 2019 11:12

Hallo Zusammen!
Erst einmal Danke für die Hilfe. ^^
Die Melodie ist in meinem Kopf, aber eben auch nur genau da... Ich bin des Noten Lesens, geschweige den Schreibens nämlich leider nicht mächtig.
(Das mit dem lesen hab ich 3 Jahre versucht und dann doch mal aufgegeben... Für mich sind das immer noch in Linien Sortierte schwarze Bohnen mit Fähnchen! :P Aber vielleicht gibt es ja hier jemanden, der die Biester für mich aufs Papier bringen könnte...?)
Daher hat das Lied zwar (logischerweise) einen Rhythmus, aber ich weis halt nicht welchen... Und wenn ich das Lied weitergebe, sollte ich DAS
denke ich zumindest wissen. ^^ Außerdem bräuchte ich halt eine möglichst passende Geschwindigkeit um das Lied auch Richtig üben zu können.
(Wie oben erwähnt, der Metronom ist mein Freund. ^^)
Und ja, ich hab so meine Idee für die Geschwindigkeit, aber... Ich bin mir da ebene noch nicht sicher...
So mit 80bpm Klingt das ganze sehr getragen, sehr "feierlich" (was mir durchaus gefällt), aber auch mit 100bmp hat das ganze was...
Aber ich denke es wird eher getragener...

Vielleicht sollte ich mal ein Testdatei aufnehmen, vielleicht komm ich der Sache dann auf die Spur. ^^
Auf jedenfall Danke an Euch schonmal ^^
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von ZeFra_lux » 9. Juli 2019 15:33

Hallo Dandelion,

Also im Klartext hast du ein Lied auf die ursprünglichste Art komponiert die es gibt. Die Überlieferung der traditionnellen Stücke geschah jo sehr lange Zeit nur mündlich.
Aber das Problem verstehe ich dann immer noch nicht ganz. Wenn du das Stück im Kopf hast, dann kannst du es ja auch spielen / singen, oder? Die Taktart und die Geschwindigkeit sind da Nebensache.
Solltest du jedoch das Stück deinem Freund für weitere Zwecke zur Verfügung stellen wollen, dann musst du das natürlich zu Papier bringen (lassen). Und dann wiederum sitzt entweder ein "Schriftgelehrter" dir gegenüber und kuckt dir auf die Finger, oder aber die machst tatsächlich eine Tonaufnahme.
Alternativ, und total unkonventionnell, könnte aber auch folgendes funktionieren. Wenn du das Lied zumindest auf einem Practice Chanter spielen kannst (Geschwindigkeit wieder egal), schreib einfach die Namen der Noten auf. Für die richtige Niederschrift und die passenden Embellishments bräuchtest du aber auf jeden Fall dann Hilfe.
Die Geschwindigkeit ist aber auch dann immer noch Geschmackssache. Die Einen mögen's halt getragener, die Anderen bevorzugen eine schnellere Gangart. Am besten die holst dir einen erfahrenen, notenkundigen Kollegen ins Boot und bittest ihn Dir zu helfen. Ich denke, anders wird das nicht funktionieren.

Ich wünsche Dir viel Glück dabei, und hoffe das Resultat gefällt.
"Keep away from people who try to belittle your ambitions. Small people always do that, but the really great make you feel that you, too, can become great." Mark Twain

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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von The Dandelion-Piper » 9. Juli 2019 20:49

Stimmt, aaaaber… Ich möchte es ja selber auch so spielen (und im Moment üben) wie es später auf dem Papier ist...
Daher fände ich es (für mich) logisch, jetzt schon zu wissen wie schnell das Stück werden soll...
Kla, an sich kann ich das selbst bestimmen, ist ja mein Lied. Aber ich möchte halt das es... Wie sagt ich das jetzt...
"Profi-tauglich" ist. Also eine gängige und übliche Geschwindigkeit und keine "Ausgedachte".
Also so als Beispiel:

3/4 Märsche sind Üblicherweise in 80bpm
Wen ich jetzt meinen "Marsch" in... Keine Ahnung... 96,5bmp niederschreibe(n lasse) dann "könnte" es doch sein, das
später keiner den Tune wirklich spielen möchte, weil das Tempo so "off" ist. Ich möchte meinen Song ein wenig....
"Massentauglich" machen.
Wie schon oben erwähnt, ist dies einem guten Freund von mir gewidmet und der ist Pipe Major.

Und er kam jetzt auf die Idee, das ich "seinen" Tune auf der Abschlussfeier seines nächsten Piperkurses spielen soll,
und wenn ich ihn richtig verstanden habe (das ist bei seinem Irischen Dialekt manchmal etwas schwierig. ;) ), dann
soll das Ganze ein Masedpipeband-Auftritt werden. Schon allein desshalb hätte ich gerne eine "Übliche" Geschwindigkeit.
Naja und er soll seinen Tune ja auch weiter verteilen (werd ich auch tun. :) )

Ich habe den Tune jetzt mal auf 3/4 Takt und mit 80bpm geübt und finde, er klingt ganz ordentlich.
Vielleicht mache ich die Tage ja mal eine Aufnahme und stell die hier ein, vielleicht mag es sich Ja mal jemand anhören
und seine Piperrische Meinung dazu kundtun. ;)

Bis dahin:
Man liest sich!
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Jan B.
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von Jan B. » 10. Juli 2019 06:59

Klingt für mich ein bisschen nach der Quadratur des Kreises...
Wenn Dein Lied nun aber kein 3/4 ist, sondern ein 2/2 dann wird das Ergebnis halt ein komplett anderes sein.

Aber gut, irgendwie muss man ja anfangen.
Du solltest allerdings Dein Handwerk lernen, bevor Du anfängst zu werkeln. Oder würdest Du ein Haus bauen oder ein Auto reparieren ohne zu wissen wie es geht? ;) Sprich: Zumindest mal Noten lesen und schreiben lernen. Und all den unromantischen musiktheoretischen Kram, der m.M. nach zum Musikmachen dazugehört.

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Andreas Hambsch
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Re: Eine Frage der Geschwindigkeit

Beitrag von Andreas Hambsch » 15. Juli 2019 09:27

Liebe Dandelion-Piper,

sende mir doch mal die Noten + Aufnahme an info@bagpiper-andy.de
Gerne schaue ich mal drüber und berichte dir meine Meinung per Mail.

Grüße
Andy
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