Es ist Mai - und man friert ein...

Ausbildung, Blowing und Fingering, Interpretation einzelner Stücke, Quellen für geschriebene Musik usw.
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shakatark
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Es ist Mai - und man friert ein...

Beitrag von shakatark » 6. Mai 2019 11:01

Hallo Gemeinde,

am Wochenende war so richtig schönes Wetter zum Ausprobieren der eigenen - limitierten - Kenntnisse draußen.. so dachte man.

Die Realität sah anders aus:

6 Grad, Regen, Hagel, Wind...nach kurzer Zeit klamme Finger, nix mehr mit Gracenotes, geschweige denn Doublings, die Top-Hand klebte auf dem Chanter und das High-A war nur noch ein klägliches Fiepsen... :cry:

Ich habe mich daran erinnert, dass das in der Zeit des Marktsackspielens ähnlich war: Damals löste ich das Problem aufgrund der Anfälligkeit des Klanges des hölzernen Instruments für derartige Temperaturen recht einfach - indem ich nicht mehr draußen spielte. 8)

Nunmehr dachte ich, dass dieses Problem mit meiner Polypropyldingsda-Also-Plastik-Pipe eigentlich eliminiert wäre. Klanglich zum Teil (vgl. High - A), aber bzgl. der Finger... nicht. :(

Gibts ein Mittel zumindest gegen das Fingerproblem ? Abgeschnittene Stoffhandschuhe, wie man sie ggf. beim Photographieren im Kalten verwendet ? Dort sind aber immer nur die Kuppen abgeschnitten, man müßte also mehr abschneiden. Führt das dann aber nnicht wieder zur Kälteeinwirkung mit der Folge der Klammheit ? Oder nur die Innenseiten der Finger aufschneiden ? Letzteres dürfte aber für den Birl nachteilig sein...

Schöne Gedanken, angesichts des eigentlich wärmenden Monats... :wall:

Danke im Voraus

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